<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Felix Baumgartner &#8211; Ralf Marohn</title>
	<atom:link href="https://www.ralfmarohn.de/author/werk01/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.ralfmarohn.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Feb 2025 17:08:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.3</generator>
	<item>
		<title>Nadine Klose von der Rheinpfalz &#8211; Lokalredaktion Speyer &#8211; stellt Fragen zum Wahlkampf</title>
		<link>https://www.ralfmarohn.de/rheinpfalz-fragen-wahlkampf/</link>
					<comments>https://www.ralfmarohn.de/rheinpfalz-fragen-wahlkampf/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumgartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 17:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fragen und Antworten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ralfmarohn.de/?p=647</guid>

					<description><![CDATA[1. Wie haben Sie Ihren Wahlkampf organisiert? Greifen Sie auf einen professionellen Wahlkampf-Manager zurück oder haben Sie sich ein eigenes Team zusammengestellt? Nach welchen Kriterien haben Sie Ihr Team zusammengestellt? Das Landratswahlteam besteht aus mehreren engagierten und motivierten Personen, die teilweise Mitarbeiter in Agenturen sind. Die Fotos und Videos sind von Michael Schepers (Schepers  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1560px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p data-start="61" data-end="290"><strong data-start="61" data-end="288">1. Wie haben Sie Ihren Wahlkampf organisiert? Greifen Sie auf einen professionellen Wahlkampf-Manager zurück oder haben Sie sich ein eigenes Team zusammengestellt? Nach welchen Kriterien haben Sie Ihr Team zusammengestellt?</strong></p>
<p data-start="61" data-end="290">Das Landratswahlteam besteht aus mehreren engagierten und motivierten Personen, die teilweise Mitarbeiter in Agenturen sind. Die Fotos und Videos sind von Michael Schepers (Schepers Photography, <a href="http://www.schepers-photography.de/" target="_new" rel="noopener" data-start="502" data-end="529">www.schepers-photography.de</a>) professionell erstellt und bearbeitet. Darüber hinaus arbeite mit erfahrenen Werbefachleuten Olivia Schmid und Thomas Behnsen von der Werbeagentur Synerga (<a href="http://www.synerga.de/" target="_new" rel="noopener" data-start="687" data-end="701">www.synerga.de</a>) zusammen, die alle Werbemittel (Plakate, Flyer, etc.) für mich erstellt haben. Die Verteilung der Flyer erfolgt über die Amtsblätter/Wochenblätter/Tageszeitungen. Social Media managen die 3 Kollegen Jutus Rabe, Fabian Müller und Michael Schepers.</p>
<p data-start="958" data-end="1048"><strong data-start="958" data-end="1046">2. Was ist Ihnen im Wahlkampf besonders wichtig? / Was zeichnet Ihren Wahlkampf aus?</strong></p>
<p data-start="1050" data-end="1578">Ich verzichte bewusst auf allgemeine Null-Aussagen und konzentriere mich auf Sachthemen, die aus meiner Sicht im Rhein-Pfalz-Kreis geändert und verbessert werden müssen. Wie in Neuhofen, möchte ich Fehlentwicklungen beseitigen und die Kreisverwaltung verbessern. Hauptthema ist dabei die Prüfung der Anmietung des Kreishauses in Schifferstadt. Ich bin ausdrücklich nicht gegen den Standort Schifferstadt. Meine Hauptkritik richtet sich gegen die Anmietung und die extrem hohen Mietkosten für das neue Kreishaus.</p>
<p data-start="1585" data-end="1747"><strong data-start="1585" data-end="1745">3. Wie viel Geld wird Sie der Wahlkampf bis zum 23. Februar kosten? Mit welchen Kosten rechnen Sie für einen möglichen weiteren Wahlkampf bis zur Stichwahl?</strong></p>
<p data-start="1749" data-end="1864">Die Kosten liegen zwischen 20-25 TEUR. Weitere 5 TEUR sind für die Zeit bis zur Stichwahl geplant.</p>
<p data-start="1871" data-end="2014"><strong data-start="1871" data-end="2012">4. Haben Sie das Geld aus der privaten Tasche bezahlt oder Unterstützung vonseiten Ihrer Partei erhalten? Wie hoch war der Partei-Anteil?</strong></p>
<p data-start="2016" data-end="2127">Die Kosten sind überwiegend privat finanziert. Einige Kosten werden von der Partei übernommen.</p>
<p data-start="2134" data-end="2188"><strong data-start="2134" data-end="2186">5. Wie viel Zeit hat Sie der Wahlkampf gekostet?</strong></p>
<p data-start="2190" data-end="2463">Ich bin Unternehmer und ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Neuhofen und bin es gewohnt, an Wochenenden und Abenden unterwegs zu sein. Gespräche und der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sind für mich positiv und schön. Da zähle ich keine Stunden!</p>
<p data-start="2470" data-end="2586"><strong data-start="2470" data-end="2584">6. Was nehmen Sie aus diesem Wahlkampf mit? Was hat Sie berührt, beschäftigt und/oder Ihnen zu denken gegeben?</strong></p>
<p data-start="2588" data-end="3236">Berührt war ich von der Rede und dem ehrenamtlichen Engagement von Margitta Moeller in Maxdorf. Sie wurde zum Neujahrsempfang am 17.01.2025 von Bürgermeister Paul Poje mit dem Ehrenbrief der Verbandsgemeinde Maxdorf für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet und hat in ihrer Rede gesagt, dass sie die vielen Jahre der ehrenamtlichen Tätigkeit immer gerne gemacht habe und gar nicht das Gefühl habe, dass es etwas Besonderes war: „..ich war immer da und habe einfach immer geholfen und mitgearbeitet…“ Ein solches Engagement ist von unschätzbarem Wert in unserer Gesellschaft und in unserem kommunalen Gemeinwesen.</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ralfmarohn.de/rheinpfalz-fragen-wahlkampf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fragen der Rheinpfalz aus einer Podiumsdiskussion</title>
		<link>https://www.ralfmarohn.de/fragen-rheinpfalz-podiumsdiskussion/</link>
					<comments>https://www.ralfmarohn.de/fragen-rheinpfalz-podiumsdiskussion/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumgartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fragen und Antworten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ralfmarohn.de/?p=633</guid>

					<description><![CDATA[Die Fragen Hallo Frau Staßen, hallo Herr Knörr, hallo Herr Marohn, hallo Herr Kuhn, hallo Herr Paul, bei der Podiumsdiskussion haben Zuhörerinnen und Zuhörer Fragen gestellt, die am Dienstagabend aus Zeitgründen nicht mehr beantwortet werden konnten. Wir möchten die offenen Fragen gerne mit Ihren Antworten in einem Artikel veröffentlichen. Daher meine Bitte: Schicken Sie  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1560px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h3>Die Fragen</h3>
<p>Hallo Frau Staßen, hallo Herr Knörr, hallo Herr Marohn, hallo Herr Kuhn, hallo Herr Paul,</p>
<p>bei der Podiumsdiskussion haben Zuhörerinnen und Zuhörer Fragen gestellt, die am Dienstagabend aus Zeitgründen nicht mehr beantwortet werden konnten. Wir möchten die offenen Fragen gerne mit Ihren Antworten in einem Artikel veröffentlichen. Daher meine Bitte: Schicken Sie mir Ihre Antworten auf die an Sie direkt oder an alle Kandidaten gerichteten Fragen zu und beschränken Sie sich bei Ihrer Antwort auf drei Sätze.</p>
<p><b>Folgende Fragen kamen aus dem Publikum:</b></p>
<ol>
<li>Frau Staßen und Herr Knörr, wieso haben Sie den „Servicemangel“ im Kreishaus nicht schon längst abgestellt? Schließlich sind Sie seit Jahren Kreisbeigeordnete.</li>
<li>An alle: Was macht der zukünftige Landrat/die zukünftige Landrätin, um die Atmosphäre innerhalb der Kreisverwaltung zu verbessern?</li>
<li>An alle: Wie sollen die geplanten höheren Gehaltsstufen der Kreismitarbeiter finanziert werden? Soll/Muss die Kreis-Umlage steigen und wie wollen Sie das gegenüber den Kreis-Kommunen rechtfertigen?</li>
<li>An alle: Der Rhein-Pfalz-Kreis ist der Gemüsegarten Deutschlands. Mit welchen Maßnahmen wollen Sie sicherstellen, dass für die Produktion von Nahrungsmitteln immer ausreichend Wasser vorhanden ist?</li>
<li>An alle: Wo wollen Sie finanzielle Mittel schwerpunktmäßig einsetzen &#8211; für was wollen Sie verstärkt Geld ausgeben?</li>
<li>An alle: Was wollen Sie dafür tun, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum im Kreis zur Verfügung steht?</li>
<li>An alle: Welche Maßnahmen ergreifen Sie für den Naturschutz?</li>
<li>An alle: Wir leben in einer der heißesten Regionen Deutschlands. Welche Maßnahmen zum Hitzeschutz gehen Sie an?</li>
<li>An alle: Schutzbedürftige Frauen finden im Kreis kein Frauenhaus. Wollen Sie eine solche Anlaufstelle im Kreis schaffen?</li>
<li>An alle: Wie kommt man mit dem ÖPNV nach Schifferstadt zum neuen Kreishaus? Es gibt nur von sehr wenigen Gemeinden aus eine direkte Verbindung nach Schifferstadt.</li>
</ol>
<p>Vielen Dank im Voraus für eine Rückmeldung bis spätestens Mittwoch, 12. Februar. Bei Fragen können Sie sich gerne melden.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Nadine Klose, Stellvertretende Leiterin &#8211; Lokalredaktion Speyer</p>
<p>RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH &amp; Co.KG</p>
<h3>Meine Antworten</h3>
<p>Hallo Frau Klose,</p>
<p>danke für die Weiterleitung der Fragen. Die Beantwortung in 2-3 Sätzen ist allerdings eine Herausforderung. Die Fragen kann ich wie folgt beantworten:</p>
<p>1. Betrifft nur Frau Staßen und Herrn Knörr, interessiert mich aber auch!</p>
<p>2. Die Bezahlung einiger Stellen an die in den Nachbar-Landkreisen geltende Vergütung (teilweise Erhöhung um eine Lohngruppe) werde ich anpassen. Mit der Stadt Ludwigshafen werde ich über die Nutzung einer naheliegenden Freifläche verhandeln, um das Parkplatzproblem zu lösen. Oder eine Pendelbus zu einem entfernteren Parkplatz einrichten. Bei besonders herausfordenden Verwaltungsstellen (Ausländerbehörde, KFZ-Zulassung, Bauverwaltung), werde ich bereits angestellte Verwaltungsmitarbeiter zusätzlich qualifizieren, damit die qualifizierten Mitarbeiter als Vertretung einspringen zu können oder auf diesen Stellen regelmäßig im Wechsel tätig werden. Vertretungsarbeit und Mehrarbeit werde ich stärker würdigen und belohnen.</p>
<p>3. Die Angleichung der Lohngruppen an die Nachbar-Landkreise ist dringend erforderlich, damit wir im Wettbewerb qualifizierte Mitarbeiter motivieren und damit die bürgernahen Dienstleistungen der Kreisverwaltung sicherstellen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Haushalt. Wenn wir die Anmietung des Kreishauses für 29,50 EUR/qm/Monat absagen und stattdessen einen Neubau planen, können die Ausgaben des Kreises um ca. 1,5 Mio. EUR pro Jahr gesenkt werden. Ein Teil dieser Ersparnis dient dann zur Finanzierung der höheren Lohngruppen. Eine Erhöhung der Kreisumlage lehne ich ab.</p>
<p>4. Es ist zwischen Trinkwasser und Beregnung der Landwirtschaft zu unterscheiden. Beim Trinkwasser für die Bevölkerung gibt es derzeit bereits Überlegungen und Berechnungen neben dem Grundwasser ca. 20% des benötigten Trinkwassers aus dem Rhein zu gewinnen. Das Wasser für die Landwirtschaft wird über den Beregnungsverband Vorderpfalz gewonnen und verteilt. Hier ist es bereits seit Jahren so, dass das Wasser aus dem Altrhein entnommen und auf die Felder gepumpt wird. Wasser muss zudem zur Vorsorge von Trockenperioden zurückgehalten und gespeichert werden.</p>
<p>5. Als Landrat werde ich insbesondere den Schwerpunkt bei Kindergarten und Schule setzen. Konkret werde ich den Kreis-Zuschuss für den Kita-Neubau von derzeit 40% erhöhen und die Kreisgemeinden dabei stärker unterstützen, den Kita-Neubau/-Umbau zu finanzieren. Ganztags-Kita-Plätze sind eine Voraussetzung für Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auf der Einnahmenseite werde ich mich als Unternehmer verstärkt um die Wirtschaft und Expansion/Ansiedlung von Unternehmen kümmern, wodurch die Steuereinnahmen gesichert werden.</p>
<p>6. Der Kreiswohnungsverband (KWV) im Eigentum des Kreises und der Kreisgemeinden muss wieder verstärkt in Neubau-Wohnungen investiert. Die Investitionen des KWV sind aufgrund mangelnder Zuschüsse, hoher Materialkosten und hohen Zinsen zurück gefahren bzw. eingestellt worden. Das werde ich ändern! Die benötigten Grundstücke für die Neubauprojekte sollen von den Kreisgemeinden im Rahmen der Erbpacht zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>7. Die Ausgleichsflächen für derzeit ausweisbare Wohn- und Gewerbegebiete im Landkreis sollen naturschutzrechtlich höher aufgewertet werden. Wir erhalten dadurch qualitativ bedeutendere Flächen für den Natur- und Artenschutz.</p>
<p>8. Die Maßnahmen des Klimaschutzes sind bekannt und werden von mir unterstützt! Als Landrat kann ich zudem den Hitzeschutz insbesondere in kommunalen Gebäuden und Liegenschaften verbessern. Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude sind schrittweise mit Hitzeschutz (Jalousien, Klimageräten, Wärmepumpen, etc.) auszustatten. Ensprechende Maßnahmen sind bereits eingeleitet.</p>
<p>9. Der Landkreis hat ca. 300 qkm Fläche und zwischen dem nördlichen Teil (Bobenheim-Roxheim) und dem südlichen Teil (Römerberg) liegen ca. 45km. Die Entfernungen im Landkreis sind sehr groß und die Erreichbarkeit der Frauenhäuser in Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer je nach Wohnort im Landkreis schneller und besser. Ich unterstütze deshalb lieber die bestehenden Frauenhäuser in den drei Städten, als ein eigenes Frauenhaus im Landkreis aufzubauen.</p>
<p>10. Der Landkreis ist für den ÖPNV zuständig und als Landrat werde ich dafür sorgen, dass ein neues Kreishaus &#8211; egal wo es gebaut wird &#8211; ausreichend an den ÖPNV angebunden ist. Die Unterstellung, dass eine gute ÖPNV-Anbindung nur auf dem jetzt ausgewählten Gelände (der Fa. Herberger) am Bahnhof in Schifferstadt möglich ist, teile ich nicht. In der Frage wird bereits darauf hingewiesen, dass die direkten Verbindungen nach Schifferstadt unzureichend sind.</p>
<p>Wenn Sie die Antworten kürzen müssen, sagen Sie mit bitte nochmals Bescheid.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Ralf Marohn</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ralfmarohn.de/fragen-rheinpfalz-podiumsdiskussion/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jens Rusterholz zum Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung</title>
		<link>https://www.ralfmarohn.de/frage-von-jens-rusterholz-zum-fachkraeftemangel-in-der-kinderbetreuung/</link>
					<comments>https://www.ralfmarohn.de/frage-von-jens-rusterholz-zum-fachkraeftemangel-in-der-kinderbetreuung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumgartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 09:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fragen und Antworten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ralfmarohn.de/?p=573</guid>

					<description><![CDATA[Die Frage Sehr geehrter Herr Marohn, gestatten Sie mir eine kurze Vorstellung. Mein Name ist Jens Rusterholz, ich bin stellv. Vorsitzender des Kreiselternausschusses (KEA) des Rhein-Pfalz-Kreises. Der KEA vertritt alle Eltern aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, die Kinder in Kindertagesstätten oder Kindertagespflege haben. Wir haben an alle Kandidierenden für das Landratsamt im Rhein-Pfalz-Kreis drei Fragen vorbereitet, die  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1560px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h3>Die Frage</h3>
<p>Sehr geehrter Herr Marohn,</p>
<p>gestatten Sie mir eine kurze Vorstellung.</p>
<p>Mein Name ist Jens Rusterholz, ich bin stellv. Vorsitzender des Kreiselternausschusses (KEA) des Rhein-Pfalz-Kreises.<br />
Der KEA vertritt alle Eltern aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, die Kinder in Kindertagesstätten oder Kindertagespflege haben.</p>
<p>Wir haben an alle Kandidierenden für das Landratsamt im Rhein-Pfalz-Kreis drei Fragen vorbereitet, die auf die Probleme in der Kinderbetreuung abzielen und die alltäglichen Probleme der Eltern behandeln.</p>
<p><b>Unsere Fragen lauten wie folgt:</b></p>
<p>1. Alle seriösen Prognosen weisen für die Zukunft eine massive Fachkräftelücke in der Kinderbetreuung aus, insbesondere im frühkindlichen Bereich. Der Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung erhöht den Fachkräftemangel in nahezu allen anderen Wirtschafsbereichen.<br />
Wie möchten Sie als Landrat / Landrätin dem Trend im Rhein-Pfalz-Kreis entgegenwirken?</p>
<p>2. Die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen werden häufig aus den unterschiedlichsten Gründen gekürzt; Notbetreuung wird in einigen Einrichtungen zum Dauerzustand. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird für viele Eltern dadurch zum Drahtseilakt.<br />
Welche Konkreten Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um eine bedarfsgerechte Betreuung zu ermöglichen?</p>
<p>3. Der Landeselternausschuss Rheinland-Pfalz nahm im Juli 2024 in der Presse zu einem Urteil des VG Neustadt Stellung, um in Abstimmung mit dem Bildungsministerium RLP darauf hinzuweisen, welcher Betreuungsanspruch aus §14 KitaG entsteht (s. Der LEA informiert: Rechtsanspruch umfasst durchgängige Betreuung &#8211; LEA).<br />
Danach umfasst dieser Rechtsanspruch ab dem ersten Geburtstag bis zum Schuleintritt „grundsätzlich“ eine durchgängige Betreuungszeit von mindestens 7 Stunden, die nicht an einen Nachweis geknüpft sind. Dieser Anspruch gilt also unabhängig von den Arbeitszeiten der oder Elternzeit und ist in der Rechtsauffassung des Bildungsministerium als Mindestanforderung zu verstehen.<br />
Wie wollen Sie dieses Gesetzt im Kreis bedarfsgerecht umsetzen?</p>
<p>Wir bitten Sie uns Ihre Antworten bis Freitag, den 24.01.2025 zukommen zulassen. Anschließend werden wir Ihre Rückmeldungen auf unserer Homepage und unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen sowie per Newsletter an alle Elternvertretungen und Abonnenten verschicken.</p>
<p>Sollten Sie Gesprächsbedarf oder Interesse an einem persönlichen Kennenlernen haben, stehen wir vom KEA-Vorstand gerne zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Jens Rusterholz</p>
<p>Stellv. Vorsitzender<br />
Kreiselternausschuss Rhein-Pfalz-Kreis, KEA RPK</p>
</p>
<h3>Meine Antwort</h3>
<p>Sehr geehrter Herr Rusterholz,</p>
<p>vielen dank für Ihre Email und Ihre Fragen von letzten Freitag, die ich gerne beantworte:</p>
<p><b>1. Fachkräftemangel/Erzieher*innenmangel in den Kita´s des Rhein-Pfalz-Kreises:<br /></b><br />
Den von Ihnen beschriebene Zusammenhang, dass ein Mangel an Erzieher*innen zu einer erschwerten Vereinbarkeit von Familie und Beruf und somit zu einer Verschärfung des Fachkräftemangels in anderen Wirtschaftsbereichen führt, deckt sich mit meinen Erfahrungen und ich stimme dem voll zu.<br />
Ihre Frage zu meinen Maßnahmen in der Kita-Betreuung im Landkreis kann ich mit einem Satz beantworten: Ich werde als Landrat die gleichen Maßnahmen für den Landkreis ergreifen, die ich bereits als Ortsbürgermeister von Neuhofen für die Kita-Betreuung in Neuhofen ergriffen habe!</p>
<p>Konkret heißt das: Meine Erfahrungen als Ortsbürgermeister von Neuhofen sind, dass Erzieherinnen und Erzieher sehr genau auf die Arbeitsbedingungen in der jeweiligen Kita´s achten und anhand dieser Bedingungen dann entscheiden, ob sie sich bei einer Kita bewerben oder nicht. Die mir bekannten Haupt-Entscheidungskriterien sind:<br />
Pädagogisches Konzept (Bewegungs-Kita, Wald-Kita, Integrations-Kita, etc.)<br />
Baulicher Zustand des Kita-Gebäudes<br />
Raumkonzept (Sportraum, Schlafraum, Aufenthaltsraum für Erzieher*innen)<br />
Ausstattung der Kita (Lärmschutz, Sonnenschutz, Größe des Außengeländes, Außenspielgeräte, etc.)<br />
Nähe der Kita zum Wohnort<br />
Verpflegung der Kinder durch frische Mahlzeiten in der Kita<br />
Anzahl der Kinder (bzw. der Kita-Gruppen) in der Kita (kleinere Kita´s mit max. 4-5 Gruppen werden bevorzugt)<br />
Eindruck von der Kita-Leitung und dem Team<br />
Vermutlich gibt es noch weitere Kriterien. Als ich in Neuhofen den Neubau der Kita Wirbelwind eröffnet habe, hatten wir mehr Bewerberinnen und Bewerber an Erzieherinnen und Erzieher als wir Plätze haben. Das ist ein deutliches Zeichen, wie der bauliche Zustand und der Neuanfang in einer Kita Motivation für die Erzieherinnen und Erzieher sind. Um Erzieherinnen und Erzieher für Kita´s im Rhein-Pfalz-Kreis zu gewinnen, werde ich als Landrat deshalb v.a. auf die Verbesserung des baulichen Zustandes, der Ausstattung und des Raumkonzeptes einwirken und durch gezielte Kreis-Zuschüsse den Aus- und Umbau fördern. Der Kreis hat bisher den Kita-Neubau mit 25-55% bezuschusst. Durch ein Gerichtsurteil ist der Kreis nun verpflichtet, mindestens 40% zu fördern. Dies reicht aus meiner Sicht nicht aus. Kita-Betreuung ist eine kommunale Kernaufgabe, die vom Kreis mit einem höheren Zuschuss als 40% gefördert werden muss. Die Kita-Verpflegung in de Kita´s soll möglichst überall durch frische Mahlzeiten ermöglicht werden. Hierzu sind Hauswirtschaftskräfte erforderlich, wofür der Landkreis Personalkostenzuschüsse zahlt. Diese Form der Verpflegung kann deshalb durch Unterstützung des Kreises forciert werden.</p>
<p><b>2. Plötzliche Abwesenheit von Erzieher*innen und damit Reduzierung der Öffnungszeiten:<br /></b><br />
Da sprechen Sie ein wichtiges Problem an. Gerade in Kita´s übertragen sich Viren durch die Nähe der Kinder zu den Erzieher*innen und umgekehrt sehr schnell und es kommt manchmal zur mehreren Krankheitsfällen in einer Kita gleichzeitig. Wenn eine Mindestzahl von Betreuungskräften nicht mehr erreicht wird, sind die Öffnungszeiten einzuschränken.<br />
Diesem Problem kann nur begegnet werden, wenn wir „Springer-Kräfte“ vorhalten, die dann spontan in der betroffenen Kita einspringen. Die Tätigkeit als „Springerkraft“ ist aber sehr unattraktiv und es gibt nur wenige Erzieherinnen, die sich für eine solche Stelle bewerben. Jeder möchte doch lieber in einem festen Team und in einer bekannten Gruppe arbeiten. Deshalb können solche Springerkräfte meist nur innerhalb einer Gemeinde (mit mehreren Kita´s) angesprochen werden, so dass in dem Fall eine vorher abgestimmte Springerkraft aus einer anderen Kita in der betroffenen Kita eingesetzt wird.<br />
Als Landrat werde ich über das Kreisjugendamt und über die Kreis-Sozialarbeiterin ein solches „Springer/Vertretungskonzept“ anstoßen und die Gemeinden auffordern, ein solches Konzept zu erstellen.</p>
<p><b>3. Rechtsanspruch auch durchgängige Betreuungszeiten von 7 h:<br /></b><br />
Das Gesetz ist richtig und schafft die richtigen Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber es auch der klassische Fall, dass ein Gesetz geschaffen wurde, ohne die Ausgangs-Bedingungen in den Kita´s zu berücksichtigen. In Neuhofen (und ich gehe davon aus, dass es in anderen Gemeinden nicht anders ist) müssen aufgrund dieses Gesetzes alle 3 kommunalen Kita´s umgebaut oder neu gebaut werden. Engpässe bei den Kita´s sind entweder die (fehlenden) Schlafräume oder die Raumkapazitäten für die Mittagsverpflegung. Die meisten Gemeinden haben sich entschlossen neue Kita´s zu bauen bzw. -dort wo es möglich war- Kita´s umzubauen. Nur eine Änderung des Raumkonzeptes bestehender Kita’s hat bei den meisten Kita´s NICHT funktioniert bzw. war unzureichend.<br />
Die Kita Wirbelwind (Neubau) in Neuhofen für ca. 80 Kinder (4 Gruppen) hat z.B. vor 3 Jahren Neuhofen ca. 3,2 Mio. EUR gekostet. Der Kreiszuschuss betrug ca. 800 TEUR. Die Differenz muss die Gemeinde finanzieren. Die Finanzausstattung der Kommunen ist unzureichend und es gibt Probleme einen gesetzlich vorgeschriebenen Haushaltsausgleich zu erreichen. Richtig wäre gewesen, wenn das Land bei der Verabschiedung des Gesetzes auch die Frage beantwortet hätte, woher die finanziellen Mittel für die Anpassung der Kita´s an das Gesetz kommen. Eigentlich hätte ein Landesprogramm die Finanzierung des Kita-Neubaus/Kita-Umbaus absichern müssen.<br />
Als Landrat werde ich deshalb den jetzigen Neubauzuschuss für Kita´s von derzeit 40% erhöhen. Es ist eine kommunale Gemeinschaftsaufgabe, die Voraussetzungen für dieses Landesgesetz zu schaffen, so dass sich der Landkreis entsprechend an den Kosten beteiligen muss. Mit dem höheren Zuschuss wird die Finanzierung der Kita´s erleichtert und es können mehr Ganztagsplätze geschaffen werden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Ralf Marohn</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ralfmarohn.de/frage-von-jens-rusterholz-zum-fachkraeftemangel-in-der-kinderbetreuung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
